Verfügbarkeit und Bereitschaft

Pfad Katastrophenschutz

Die Planung ist nur so gut wie das, was Sie ihr geben. Diese Seite erklärt, wie das zusammenkommt — und wie Sie eine Gruppe alarmieren, wenn es ernst wird.

Die Verfügbarkeit meldet die Helferin selbst

In ihrer App sagt jede Helferin, wann sie da ist: feste Wochentage oder einzelne Zeiträume. Es ist keine bindende Zusage, und das ist richtig so — es soll vergebliche Anrufe ersparen, nicht einen Vertrag ersetzen.

Abdeckung nach Helferin

Wer nichts meldet, verschwindet nicht: von Hand einteilbar bleibt er weiterhin. Nur die automatische Planung schlägt ihn nicht vor, denn jemanden vorzuschlagen, von dem man nicht weiß, ob er kann, heißt einen Plan bauen, der nicht hält.

Bereitschaft ist etwas anderes

Ein Bereitschaftsdienst sagt: In diesen Stunden bist du erreichbar. Die Person ist nicht gebunden und kann zur selben Zeit sogar auf einem Regeldienst stehen. Es geht darum zu wissen, wen man ruft, wenn eine Lage eintritt.

Die Alarmierung

Wenn die Lage wirklich eintritt, geht vom Bereitschaftsdienst die Alarmierung aus: eine Meldung, die die Bereitschaft über mehrere Kanäle gleichzeitig erreicht — die Glocke in der App, eine Push-Nachricht aufs Telefon, E-Mail und SMS, sofern Sie das aktiviert haben.

Hier gehört genau gesagt, was passiert und was nicht. Die Glocke kommt immer, bei allen an. Die Push-Nachricht erreicht, wer sie auf dem Telefon erlaubt hat, und auf dem iPhone nur diejenigen, die die App über das Teilen-Menü installiert haben. SMS gehen nur raus, wenn ein Guthabenpaket aktiv ist. Keiner dieser Kanäle garantiert die Zustellung: Sie sind ein schneller Weg, viele Telefone gleichzeitig klingeln zu lassen, und ersetzen die offizielle Alarmierungskette nicht, die Sie mit Ihrer Leitstelle vereinbart haben.

Stunden, und wie daraus ein Dokument wird

Dienststunden werden aus der Stempelung gezählt, nicht aus dem Plan. Aus der Personalakte kommt die Übersicht der bestätigten Stunden, und für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gibt es die Bescheinigung für den Arbeitgeber: das Blatt, das man im Betrieb vorlegt, um die Freistellung nachzuweisen.

Sie erzeugen es mit einem Klick, und es trägt, was nötig ist: wer, wann, für welchen Einsatz, auf welcher Grundlage.

Wo Sie anfangen

Bitten Sie die Helferinnen und Helfer, die Verfügbarkeit für die nächsten zwei Wochen zu melden — aus der App sind das zwei Minuten. Lassen Sie dann die Planung erneut laufen und sehen Sie, wie sehr sich die Abdeckung ändert.